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Noch ein Ranchman

Für die „Ranchman’s Dylan Show“ vom Schauspielhaus Frankfurt in die Werner-Jaeger-Halle nach Nettetal: Martin Rentzsch. Foto: Uli Rentzsch

Martin Rentzsch ist Schauspieler. Am Schauspiel Frankfurt. Dort steht er aktuell in sieben Produktionen auf der Bühne. Für die 11. Nettetaler Literaturtage kommt er in die Seenstadt und moderiert die „Ranchman’s Dylan Show“ am 23. Oktober.

 

Nettetal. Moderation ist ein wenig untertrieben. Denn Martin Rentzsch wird versuchen, seinen eigenen Weg durch die Mystik der Songs von Bob Dylan zu finden. „ups - die band“, eine komplett Nettetaler Band, übernimmt den musikalischen Teil der „Ranchman’s Dylan Show“. Martins Bruder und ups-Gitarrist Uli Rentzsch hat die Show zusammengestellt.

Wie kommt man von der Bühne zur Musik, genauer gesagt, zu den Songs von Bob Dylan?
Martin Rentzsch: „Sie können sich vorstellen, dass bei uns im Elternhaus der eine oder andere Dylan-Song zu hören war. Das prägt natürlich.“
Im positiven Sinne, hoffe ich doch.
Martin Rentzsch: Ja, natürlich. Wenn man sich an die Stimme von Dylan gewöhnt hat und sich auf das gesungene Wort konzentriert, dann wird der Kopf schnell wach. Wer sich für die Bedeutung und den Sinn von Worten interessiert, für den ist Dylan eine wahre Fundgrube.
Wie muss man sich Ihre Aufgabe bei der Show vorstellen?
Martin Rentzsch: Es geht über eine bloße Moderation hinaus. Man kann sagen: Die Band hat mir ein wenig Raum gelassen.
Haben Sie denn einen Bezug zu Nettetal und zur Werner-Jaeger-Halle?
Martin Rentzsch: Ich habe hier am Gymnasium mein Abitur gemacht und habe tatsächlich in der Werner-Jaeger-Halle zum ersten Mal auf der Bühne gestanden. „Die Physiker“, eine Produktion von Lehrerin Birgit Traut.
Das ist ja witzig.
Martin Rentzsch: Witzig? Es war toll. Jetzt ist es das erste Mal, dass mein Bruder und ich zusammen auf der Bühne stehen.

Dieser Artikel erschien im StadtSpiegel am 7. Oktober 2015.


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